Campaigning-Beispiele … Beispiel 3
Ausstattung der Campaigner für die Verbraucheraktion
Zustimmer bekundeten dies durch ein gemeinsames Foto.
Dr. Jürgen Rüttgers unterstützt die Kampagne bei der Veranstaltung im Landtag NRW.
Der Hausfrauenbund Schwerte sagt »Ja« zur Kampagnenbotschaft.
Auch die Revierlöwen aus Oberhausen unterstützen die Aktion.
Es weihnachtet fair
Nach der 2003 sehr erfolgreichen futureins-Kampagne zur Sensibilisierung des fairen Handels mit Produkten wurde die Aktion Ende 2004 erneut durchgeführt.
Problemstellung
Adventszeit. Vorweihnachtszeit. Besinnliche Zeit. Genussvolle Stunden. Jedes Jahr freuen wir uns auf diese Zeit und denken an wohlschmeckende Teesorten, aromatische Gewürze, zart schmelzende Schokolade und kernige Nüsse.
Doch was für uns ganz selbstverständlich zum Weihnachtsfest gehört, wird nicht immer fair gehandelt. Die Erzeuger all dieser köstlichen Produkte in den Anbauländern der sogenannten »Dritten Welt« erhalten oft nur einen Bruchteil dessen, was ihre Rohstoffe uns wert sind. Viel zu wenig für eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft und einer Perspektive für die Zukunft. Armut, Bildungsmangel und Kinderarbeit sind an der Tagesordnung.
Fairer Handel wirkt diesen Missständen aktiv entgegen. Feste Mindestpreise, langfristige Abnahmeverträge, unabhängig von Preisschwankungen auf den Märkten und die Einhaltung sozialer Mindeststandards sind Ziele, für die der Faire Handel eintritt.
Durch den Kauf fair gehandelter Produkte können sich Verbraucher hierzulande für die Erreichung dieser Ziele einsetzen. Nicht nur – aber besonders – in der Adventszeit.
Ein weiteres Argument für fair gehandelte Produkte, die man leicht an dem weltweit gültigen Transfair-Siegel erkennt, ist die Tatsache, dass über 40 Prozent auch aus ökologischem Anbau stammen.
Gründe genug für futureins, Verbraucher und Anbieter für dieses wichtige und nachhaltige Thema zu sensibilisieren.
Zielsetzung
futureins trägt dazu bei, den Bekanntheitsgrad des Fairen Handels und des Transfair-Siegels zu erhöhen. Verbraucher sollen mehr über die Benachteiligung der Erzeuger in den Anbaugebieten erfahren und für den regelmäßigen Einkauf fair gehandelter Waren gewonnen werden. Dem Konsumenten soll es leicht gemacht werden, seinen persönlichen Beitrag für eine Verbesserung der Lebenssituation in den Erzeugerländern zu leisten.
Auch der Handel soll zum Umdenken motiviert werden. Hier wirbt die Kampagne für eine verstärkte Aufnahme fair gehandelter Produkte ins Sortiment. Mit fairen Preisen für gute Leistung und hohe Produktqualität.
- Strategische Ziele

